BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Veranstaltung zur Bio-Landwirtschaft am 22.2.2018, 19:30 Uhr, Hotel Höltje

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Wir haben es satt! - Demo am 20.01.2018 in Berlin

Vier weitere verschenkte Jahre kann sich Deutschland nicht leisten. Dringender denn je braucht es eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft und gesundes Essen für alle!
Doch wer etwas verändern will, legt sich mit der mächtigen Agrarlobby an. Deswegen muss die kraftvolle, bunte, lautstarke Bewegung den Konzernen die Stirn bieten und die Forderungen an die neue Regierung stellen.
Wir schlagen Alarm für die globale Agrar- und Ernährungswende und für gerechten Handel!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Demonstration gegen Massentierhaltung in Königs Wusterhausen (BUND/Christian Schneider)

Raus aus der Massentierhaltung! - Ergebnis der BUND-Umfrage

Laut einer Forsa-Umfrage befürwortet ein Großteil der deutschen Bevölkerung eine artgerechtere Haltung von Nutztieren und verlangt eine bessere Kennzeichnung tierischer Lebensmittel und den Verzicht auf Reserveantibiotika.
Lesen Sie mehr dazu hier.

Landwirtschaft...?

 

Weser Kurier vom 29.3.2017: "Bauern fühlen sich unter Druck"

Mutterglück??

Nein, denn es sind ja nur Schweine!
Dieser Mutter - wie Hunderttausenden ihrer Schwestern - ist kein Glück vergönnt. Sie wird als Gebärmaschine missbraucht. Sie weiß nicht, was ihr geschieht. Sie kann ihrem Impuls, sich um ihre Kleinen zu kümmern, nicht folgen. Sie kann kein Nest bauen, sie ist zur Bewegungslosigkeit verdammt. Sie gebiert ihre Kinder, ohne sich nach ihnen umdrehen und sie ablecken zu können. Sie kann sie nicht bemuttern. Manche ihrer Kinder werden totgeschlagen, weil sie nach den Hormongaben mehr Ferkel bekommen hat, als sie Zitzen hat. Ihnen helfen oder sie verteidigen kann sie nicht. - Wie können wir so grausam sein? Wie können wir das zulassen?
Die Bauern bzw. die Verbände, die Intensivtierhaltung propagieren, sehen sich "unter Druck", wenn tiergerechtere Haltungsformen für die Sauen gefordert werden. Es ist der so genannte Wettbewerbsdruck, der zu immer schlechteren Bedingungen für die Tiere führt. Einen Wettbewerb in dieser Abwärtsspirale können Bauern nicht gewinnnen. Über kurz oder lang müssen alle Agrarproduzenten aus dieser Dynamik aussteigen, denn sie führt nicht nur zu unendlichem Tierleid, sondern zugleich zu Natur- und Umweltzerstörung.
Nun, dieser Druck besteht schon länger und nicht erst bestimmte PolitikerInnen, sondern auch Natur- und Tierschutzverbände kritisieren die permanenten Verstöße gegen geltendes Recht. Z. B. gilt selbst nach EU-Richtlinie bereits die Vorschrift, dass Schweinen nur in Ausnahmefällen - wenn alle Maßnahmen zur Beschäftigung der Tiere durchgeführt wurden - die Ringelschwänzchen abgeschnitten werden dürfen. Jedoch: Wer sieht auf diesem Foto ein Ringelschwänzchen?
Der Artikel ist in der Printausgabe des Weser Kurier vom 29.3.2017 erschienen. Online ist er nicht mehr zu finden, deshalb können Sie den Scan aus der Zeitung hier sehen.

Weser Kurier online 29.5./Printausgabe 30.5.2017 (dpa)

Höherer Mehrwertsteuersatz für tierische Produkte

In ihrem Gastbeitrag im Weser Kurier vom 30.5.2017 fordert die Präsidentin des Umweltbundesamtes einen höheren Mehrwertsteuersatz für tierische Produkte. Beim Kauf von Fleisch, Eiern, Milch müssen die externen Effekte der Intensivtierhaltung, wie z. B. Gülle- und Nitrateintrag in die Böden und das Grundwasser, internalisiert und von den Verbrauchern somit die wahren Kosten der Umwelt- und Klimaschädigung mitbezahlt werden. Es scheint absurd, dass z. B. Fleisch häufig weitaus billiger an der Ladentheke zu haben ist als Obst und Gemüse.
Mag auch im ersten Moment der Protest groß sein, aber es ist erwiesen, dass unser Fleischkonsum im Durchschnitt viel zu hoch ist. Auch unserer Gesundheit ist eine solche Ernährung abträglich. Abgesehen davon leben wir auf Kosten der Menschen in jenen Ländern, in denen das Futter für unser Vieh angebaut und aus denen es importiert wird.

2017-06-27 Foto Hans Taken, aus SVZ

Wenn Tiertransporter verunglücken ...ist das Leid der Tiere nicht der Rede wert!

Die Berichterstattung über Unfälle von Tiertransportern erwähnt die Tiere eher nebenbei: als finanzieller Schaden finden sie Erwähnung, vielleicht noch ihre Zahl, ansonsten aber bleibt ihre Angst und ihr Schmerz unerwähnt, oft erscheint die Wortwahl fast schon schamlos oder falsch.
Anlässlich der beiden LKW-Unfälle in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Ende Juni ( s. nebenstehenden Hinweis), ergab die Internetsuche mit den Stichworten "Schweinetransporter" und "Bilder Schweinetransporter verunglückt" eine Vielzahl an Berichten, die kaum Kenntnis über die Tiere und Verständnis, geschweige denn Mitgefühl für die Tiere zeigten. So heißt es z. B. mal, dass Schweine in einen Graben "purzelten". Sauen mit ausgeprägtem Gesäuge, die offensichtlich ausrangiert und für den Schlachthof bestimmt waren, werden als "Ferkel" bezeichnet. Nachdem es in einem anderen Bericht heißt, 60 Tiere seien verendet, folgt lapidar, dass die restlichen in die Tierkörperbeseitigungsanstalt gebracht wurden...

Zerstückeltes Rehkitz (Foto: Bremer Tierschutzverein)

ACHTUNG: Bitte Brut- und Setzzeit beachten und nicht Wildtiere töten!

Keine Zeit, kein Geld, um Tiere zu retten:
Dieses Beispiel aus der Osterholzer Feldmark in Bremen darf nicht Schule machen! Mehrere Rehkitze wurden beim Mähen zerstückelt und starben elendiglich!
Lesen Sie die Information des Bremer Tierschutzvereins hier.
Auch die BILD-Zeitung berichtete.

Bitte, liebe Landwirte und liebe Wiesen- und Weidenbesitzer, bitte helfen Sie, damit Wildtiere, wie z. B. Rehkitze, nicht getötet werden!
Bitte schützen Sie Leben!

Wahljahr 2017: Unsere Forderungen zur Agrarpolitik

Im Wahljahr haben wir einen 9-Punkte-Plan für Bauernhöfe, gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung und fairen Handel aufgestellt. Die Politik muss sich jetzt ändern, damit der Umbau hin zu einer tier-, umwelt- und klimagerechten Landwirtschaft endlich angegangen wird. Bäuerinnen und Bauern dürfen dabei nicht die Leidtragenden sein.
Die Stationen unserer Aktionstour und unsere Forderungen finden Sie hier.

Traktor mit Schleppschlauchverteiler düngt mit Gülle (Quelle: s. rechts)

Agrar-Report: Sofortige Kehrtwende in der Landwirtschaft gefordert!

"Das Bundesamt für Naturschutz schlägt Alarm: Der erstmals veröffentlichte Agrar-Report zur biologischen Vielfalt auf Deutschlands Äckern mahnt eine sofortige Kehrtwende in der Landwirtschaftspolitik an. In allen Bereichen der Agrarlandschaft müsse gehandelt werden, so die Analyse."

Lesen Sie den Bericht von heute.de hier weiter.

Bild: Ursula Arnold Cramer, BUND

Auch immer weniger Vögel!

"Was Vögel brauchen" - Das ist der Titel eines interessanten Artikels von Jürgen Wendler im Weser  Kurier.
Was sie brauchen? Nun, Lebensraum, d. h. vornehmlich Insekten und Nistplätze. Doch dies wird ihnen in der Intensivlandwirtschaft genommen. Die Folge ist, dass viele Vogelarten stark bedroht sind. Lesen Sie dazu mehr in dem Artikel im Weser Kurier vom 12. Mai 2017.

Achtung: Interessante Veranstaltung zu MILCH in Thedinghausen!

Podiumsdiskussion zur Milchmarktkrise
am Dienstag, 30.5.2017,19.30 Uhr,
im Gasthaus Kehlenbeck, Achimer Landstr. 5, in Thedinghausen-Lunsen!

Es werden dabei sein:
• Harald Hesse (Samtgemeindedirektor Thedinghausen),
• Jörn Ehlers (Kreislandwirt Verden und Vizepräsident des niedersächsischen Landvolkes),
• Dr. Elisabeth Böse (Milchviehhaltung)
• Ottmar Ilchmann (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft).

Sie auch?

Wir fordern eine ZUKUNFTSFÄHIGE Landwirtschaft!

Gemeinsam mit dem NABU und dem DNR fordert der BUND eine zukunftsfähige Landwirtschaftspolitik für Mensch, Natur und Tier. Lesen Sie die gemeinsame Pressemitteilung hier.

Stop the Trucks!

Wie anders als ein Verbrechen kann das bezeichnet werden?
Tiertransporte = unvorstellbares Leiden. - Das alles in unserer Verantwortung!
Hunderte und tausende Kilometer weit, tage- und wochenlang auf LKW und Schiffen, innerhalb der EU und ins außereuropäische Ausland transportiert werden Kühe, Schafe, Schweine, Enten, Gänse, Hühner, neugeborene und wenige Tage alte Küken, Kälber, Ferkel. Die "Versorgung" ist miserabel: Weder ausreichendes Trinken noch Essen, grauenhafte Enge, ohne wirkliches Ausruhen, weil die Tiere nicht entladen werden. Brutales Treiben, oft mit Elektroschockern. Zusammengebrochene Tiere werden mitleidslos mit Gabelstaplern oder Kränen bewegt. Rücksichtnahme gibt es nicht, denn Hauptsache, die Tiere leben noch, wenn sie geschlachtet werden sollen. ... Apropos Schlachtung: Wie es in europäischen Schlachthöfen teilweise aussieht, haben jüngst wieder Undercover-Aufnahmen gezeigt. Wie es anderswo zugeht, ob geschächtet wird oder nicht - da kräht kein Hahn nach.

Sie wollen das nicht? - Dann zeichnen Sie die Petition mit!

ANGEFASST!

Da muss wohl ein Nerv getroffen worden sein:
Bereits nach wenigen Tagen wurde die Bundesumweltministerin gezwungen, die Kampagne zurückzunehmen! Schade, dass die Agrarlobby und der Bundeslandwirtschaftsminister offensichtlich nicht mehr in der Lage sind, neue Wege zu beschreiten!
Schwierig ist es, noch einige der Plakate zu finden. Hier sind einige:

Von den vielen Kommentaren können Sie z. B. hier einen in der FAZ nachlesen.

EINHUNDERTVIERUNDVIERZIGTAUSENDSECHSHUNDERT X 7 oder 8 pro Jahr!

Das ist der Antrag. So viele Hühner sollen in einer renovierten und erweiterten Anlage gemästet werden. Das bedeutet weder Leben für die Hühner noch Leben für Menschen...
Die BUND-Kreisgruppe Pfaffenhofen wendet sich dagegen.
Wir finden, das ist unterstützenswert! Auch Sie können sich einbringen! - Besonders wirkungsvoll mit Einwendungen (Achtung: Letzter Eingangstermin ist der 5.4.2016!) oder indem Sie Ihre Meinung kundtun durch Zeichnen der Petition auf facebook.

Tierfabrik Deutschland - ZDF Doku

"Tierfabrik Deutschland. Von Billigfleisch und Wegwerfküken" 

Millionenfaches Leiden ... und jedes Tier leidet allein. - Hier ein Bild eines Huhns aus der so genannten Bodenhaltung, mehrere Stahlböden übereinander. Ausgemergelt. Am Ende. Weg damit, auf den Schlachthof! Nach einem Jahr, ohne je gelebt haben zu dürfen. 

Mehr Bilder von der Realität in Deutschland finden Sie hier.

Mit der Mutter getötet...

Etwa 180.000 'Milch-Kühe' seien es, die jedes Jahr allein in Deutschland geschlachtet werden, obwohl sie trächtig sind. Ihre ungeborenen Kälber sterben einen grauenvollen Tod. Das System ist erbarmungslos.

Den Bericht von Report Mainz finden Sie hier.

Zum Nachgucken im "Mittagsmagazin" des Ersten: Fleisch und mehr...

Muss da nicht jedem normalen Menschen der Appetit vergehen?!

Zum Nachgucken

>> "So eine Sau kann acht Würfe machen. Die Leistung geht ab dem achten Mal nach unten... Sie brauchen ja immer neues Fruchtmaterial, Sie können ja nicht immer auf dem alten Material weiterarbeiten," berichtet der Geschäftsführer." <<

Durch die terminierten Hormongaben für ein Just-in-Time-Gebären werfen die Sauen oft mehr Ferkel als sie Zitzen haben. Ein Ferkel, klein und schwach? -> "Ein Schlag auf den Kopf, bis zu 5 Kilo." - Wie dieser eine Schlag aussieht, hat man bereits dokumentiert bekommen, allerdings undercover aufgenommen: Mehrfaches Schleudern der Kleinen, Überzähligen gegen den Betonboden oder gegen die Eisenwände oder doch Verrecken lassen im Stallgang = Einkalkulierter Ausschuss! Nein, kein gesondertes Aufpäppeln! Leben zählt hier nicht, nur Produktionsgewicht und Gewinnmargen.

Und da wird gegen den Begriff industrielle Nutztierhaltung gewettert? Wenn Lebewesen Material oder Ausschuss sind und Mütter als Gebärmaschinen missbraucht werden...? 

Studie: Nach 6 Monaten krank und dann geschlachtet - Guten Appetit!

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über den miserablen Gesundheitszustand von Schweinen in Schlachthöfen (vor der Schlachtung..). 

Eine Abkehr von einem Mastsystem, das Derartiges hervorruft, ist mehr als überfällig. Das Leiden der Tiere in der Überproduktion von Fleisch ist ein Menetekel für uns. Es geht nicht mehr 'nur' um die quälerische Massentierhaltung, sondern auch und gerade um unsere Zukunft. Wer nur irgendeine Form von Verantwortung übernehmen will, der lässt den Hinweise auf den Weltmarkt und die internationale Konkurrenz nicht mehr gelten.

Einer/Eine muss den Anfang machen. U. a. das Programm NEULAND, das der BUND mitträgt, zeigt, wie Tiere artgerechter gehalten werden und so Menschen, Tiere, Natur und Umwelt geschont werden können.

Den Bericht in der Süddeutschen finden Sie hier.

Bilder des Grauens in deutschen Ställen und Verantwortliche tun - NICHTS!

Immer wieder erreichen uns Aufnahmen aus Massentierhaltungsanlagen, die unsägliches Leiden der Nutztiere dokumentieren und zeigen, wie gegen jegliche gesetzlichen Mindestvorgaben, aber auch gegen alle Regeln der Menschlichkeit verstoßen wird.

Menschen empören sich zu recht. Doch ihnen wird von Agrarindustriellen und Bauernverbandsvertretern vorgehalten, wir hätten das beste Tierschutzgesetz der Welt, den Nutztieren sei es nie so gut gegangen wie heute, wir, die wir bald vor Ekel nicht mehr hinauschauen mögen, würden nicht-realisierbaren Bilderbuch-Vorstellungen anhängen, der Welthunger müsse schließlich gestillt werden. Mit solchen Tiraden wird versucht, uns als Unwissende und als verantwortungslose Querulanten hinzustellen, um uns zum Schweigen zu bringen.

Regierungen, Landkreise, Veterinärbehörden greifen nicht ein? Ein Beispiel dafür ist der Fall einer 60.000er Schweine-/"Sauen-Zucht"-Anlage in Sachsen-Anhalt, den das Magazin "exakt" des MDR 2015 dokumentierte. Bereits die Zahl der hier gehaltenen Tiere lässt berechtigte Zweifel aufkommen, dass man jedem dieser intelligenten Tiere auch nur annähernd gerecht werden kann. Ein Tier so einzusperren, dass es zur Bewegungslosigkeit verdammt ist, einer Tiermutter die Möglichkeit zu nehmen, sich um ihre Kinder zu kümmern - das ist ein Verbrechen an unserer Menschlichkeit. Bereits vor 9 Monaten wurde Anzeige erstattet. Seit 2007 wurden durch die Amtsveterinäre 32 Kontrollen durchgeführt und der Betreiber Saza GmbH zur Behebung der Missstände aufgefordert. DOCH PASSIERT IST NICHTS.

UND? Der Landwirtschaftsminister lamentiert in einer Stellungnahme gegenüber dem Magazin Exakt des MDR, dass man VERSUCHEN müsse, das, "was in der Tierhaltung als Minimum gesetzgeberisch gefordert ist, auch zur Anwendung zu bringen." Dies sei nötig, da es um die "Glaubwürdigkeit staatlichen Handelns" gegenüber den Verbrauchern gehe. - Es wäre gut, wenn die Verantwortlichen nun tatsächlich handelten und dem illegalen Handeln der Konzerne einen Riegel vorschieben würden. Denn sonst geht das Vertrauen in das Primat der Politik endgültig verloren. Wie sagte Dieter Hildebrandt sinngemäß?: Die Politik hat nur den Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt. Sollte er recht behalten? Das wäre ein Armutszeugnis für uns alle ...

Dieses neuerliche Beispiel unfassbarer Realität aus einem anderen Bundesland sollte uns aufmerken lassen und den Blick auf Niedersachsen und den Landkreis Verden wenden: Wollen wir hoffen (?), dass hier alle Beteiligten nach Recht und Gesetz - und Menschlichkeit - handeln! Menschlichkeit sollte nicht enden, wenn es um unsere Mitgeschöpfe geht. Dass wir diese Grenzen längst überschritten haben und wider alle Natur die Tiere ausbeuten, wird deutlich, wenn wir die Schäden an unserer Umwelt in Rechnung stellen. Antibiotika-Missbrauch und Killer-Keime, Gülle-Flut und Grundwasserverseuchung, Billigfleisch und Krankheiten, Futtermittel-Importe und Regenwaldzerstörung, Verdoppelung der Fleischexporte und Klimakatastrophe - Zusammenhänge, die in keinem Betriebswirtschaftlehre-Buch zu finden sind.

1/2015: Zigtausende forderten in Berlin eine Agrarwende!

Quelle: SPIEGEL online

Massentierhaltung im Landkreis Verden

Die BUND-Kreisgruppe Verden teilt die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger gegen die Ausweitung der Intensivtierhaltung und die Industrialisierung der Landwirtschaft auch im Landkreis Verden. Die negativen Auswirkungen belasten nicht nur die Anwohner, die Tiere und die Umwelt, sondern sie beziehen sich auch auf die Landwirte. Mit dem größtenteils eingeschlagenen Weg des "Wachsens oder Weichens", gefördert auch durch den Deutschen Bauernverband, steigen die Produktionszahlen und es kommt zu einem Überangebot am Markt. Die Erzeuger erzielen immer geringere Preise. Agrarkonzerne, Genossenschaften und die Einzelhandelsketten forcieren diesen Preisdruck. Eine Umkehr aus dieser Abwärtsspirale ist alternativlos. Für eine nachhaltige Landwirtschaft setzen sich neben dem BUND viele andere Organisationen ein, z. B. auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.

Die BUND Kreisgruppe Verden unterstützt die Forderung der Menschen nach einer umwelt- menschen- und tiergerechten Landwirtschaft. 

Unsere Anfragen > an den Landkreis, > an die Landwirtschaftskammer

Die Antwort des Landkreises

Artikel im Achimer Kurier > zum Bürgerprotest gegen Schweinemast

4. September 2014

Neuer BUND-Leitfaden gegen Massentierhaltung

Die Errichtung und die Erweiterung von Massentierhaltungsanlagen werden in der Öffentlichkeit zunehmend kritisch wahrgenommen. Produkte aus Massentierhaltung sind schwer zu kontrollieren, die Haltungsbedingungen sind nicht tiergerecht, es gibt vielfältige problematische ökologische Folgen und negative Auswirkungen auf die Nachbarschaft. Massentierhaltungsanlagen sind außerdem mit dem Ziel einer nachhaltigen Agrarpolitik nicht vereinbar. Der aktualisierte BUND-Leitfaden hilft Bürgerinitiativen vor Ort bei ihrem Engagement für Bauernhöfe statt Agrarfabriken.

 

Quelle: http://verden.bund.net/themen_und_projekte/landwirtschaft/