Es geht auch ohne! - Projekt "Pestizidfreie Kommune"

Deutschlandweit verzichten bereits 90 Städte und Gemeinden auf Glyphosat und andere Pestizide bei der Pflege ihrer Grün- und Freiflächen. Warum sollten das nicht auch unsere Kommunen hier im Landkreis Verden können?

"Mit dem Bekenntnis zur pestizidfreien Kommune können unsere Kommunalpolitiker hier vor Ort ihrer Verantwortung für Menschen und Natur nachkommen. Andere Vorreiterkommunen zeigen, es geht auch ohne Glyphosat", so Udo Paepke, Vorsitzender der BUND-Kreisgruppe Verden.

Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung.

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Veranstaltungstipp! Naturnahe Wegeseitenränder gestalten!


Vortrag
von Manfred Radtke
vom BUND Rotenburg
am Mittwoch, 16.8.2017, 19:30 Uhr,
im Müllerhaus Kirchlinteln-Brunsbrock


- Eine Veranstaltung des NABU Kirchlinteln - 

Windkraft JA - aber nicht auf Kosten des Naturschutzes!

Diese Petition von "Rettet den Regenwald e. V." finden wir unterstützenswert. Auch der BUND hat in seiner Stellungnahme deutlich gemacht, dass eine Novellierung des Naturschutzgesetzes zu Gunsten des Ausbaus erneuerbarer Energien nicht zu Lasten der Natur erfolgen darf.

BUND-Ostergrüße für umweltbewusste AllerBus-FahrerInnen

Wir gratulieren AllerBus zur Linie 714 und den BürgerInnen zur richtigen Entscheidung...

... Mit dem Bus fahren statt den PKW zu nehmen - so können Emissionen gespart und die Umwelt geschont werden! Gerade zur Osterzeit, wenn die Natur erwacht, können wir uns an ihren Schönheiten erfreuen und neue Lebenskraft schöpfen. Damit diese Chance für uns erhalten bleibt, ist die Entscheidung für das Verkehrsmittel Bus ein guter Beitrag.

Wir freuen uns, dass die Linie 714 ein Erfolg geworden ist. Die Kreisgruppe Verden des BUND hat deshalb für 300 Fahrgäste in der Zeit vor Ostern eine kleine Aufmerksamkeit bereitgestellt: eine Samentüte mit Ostergras und eine BUND-Info-Broschüre über Umwelt- und Naturschutz zum Selbermachen.

Viel Spaß beim Aussäen und Zuschauen, wie's wächst!

Mehr dazu in der Kreiszeitung und in den Verdener Nachrichten...

In der Arbeitspause den Bienen lauschen?
... den Zaunkönig beobachten?

Naturschutz im Unternehmen - zum Beispiel auf dem Betriebsgelände!

Umweltschutz und wirtschaftliches Handeln sind keine Gegensätze! Das ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Die Idee, teilweise große, ungenutzte betriebliche Areale naturnaher zu gestalten, haben bereits viele Unternehmen realisiert, z. B. im Land Bremen. Dort hat der BUND im Rahmen der "Partnerschaft Umwelt Unternehmen" zusammen mit der Bremer Umweltberatung die Kampagne "Orte der biologischen Vielfalt" angestoßen. Nistplätze für Vögel, blütenreiche Nektarlieferanten für Bienen, Obstbäume und Hecken fördern nicht nur die Biodiversität, sondern verbessern auch das Arbeitsklima und die Außenwirkung des Unternehmens. Ein Ort zum Wohlfühlen - für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Zur Nachahmung empfohlen!

 

 

 

Grünes Band, Elbe, Allee, Fotos: K. Leidorf (www.leidorf.de), E. P. Dörfler, www.pixelio.de


Von Flensburg bis Garmisch und von Aachen bis Greifswald ist der BUND für die Natur aktiv. Von der Ortsgruppe bis zum Bundesverband engagieren sich zahllose Menschen ehrenamtlich und hauptberuflich für den Schutz unserer Natur. Ihr Einsatz gilt Buchenwäldern und Mooren, Alleen, grünen Großstadtoasen und weiter Wildnis. Sie kämpfen für lokale Biotope und für große und wegweisende Projekte wie das "Blaue Wunder Elbe“ oder das "Grüne Band“.

Doch das geht nicht ohne die Politik: Gesetze auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene entscheiden über Wohl und Weh unserer Natur, z.B. die Wasserrahmenrichtlinie oder Natura 2000. Fachleute des BUND begleiten diese Regelungen von Anfang an und machen – wenn nötig – politisch Druck. So wird der BUND zum Anwalt der Natur.

Auf unseren Internetseiten können Sie mehr über Naturschutz beim BUND erfahren. Sie finden auch Informationen, wie Sie selbst aktiv werden können – alleine oder in der nächsten BUND-Gruppe – oder wie Sie den BUND finanziell unterstützen können. Egal, wofür Sie sich entscheiden: Naturschutz ist eine Investition in eine lebenswerte Zukunft.

Noch ein Hinweis: Mehr über Projekte des BUND, bei denen der Schutz einzelner Tier- oder Pflanzenarten im Mittelpunkt steht (z.B. Rettungsnetz für die Wildkatze, Abenteuer Faltertage) erfahren Sie im Bereich Artenschutz.



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> Glyphosat ist hauptverantwortlich für das Artensterben in der Agrarlandschaft.
> Glyphosat steht im Verdacht, hormonell wirksam zu sein.
> Glyphosat ist laut Krebsforschungsagentur der WHO wahrscheinlich krebserregend beim Menschen.

Gemeinsam mit 20 europäischen Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheitsorganisationen fordert der BUND daher: Glyphosat verbieten!
Für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosatz müssen wir in den kommenden Monaten mindestens eine Million Unterschriften sammeln. Der BUND fordert zudem eine Reform des europäischen Pestizid-Zulassungsverfahrens.

WERDEN SIE JETZT TEIL DER EUROPÄISCHEN BÜRGERINITIATIVE GEGEN GLYPHOSAT!


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Weisheiten...

Alexander von Humboldt, Naturforscher, 1769 - 1859, immer noch...

> aktuell zum Thema Welthunger und Zerstörung des Regenwaldes für Viehfutter- und Biospritpflanzen-Anbau:

"Dieselbe Strecke Landes , welche als Wiese, d. h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren."

> aktuell zum Thema 'Tierschutz' in Tierfabriken und Versuchslaboren und unsere Gleichgültigkeit:

"Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren, es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintlich hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen  oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass diese so genannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstiegs entgegengehen?"

Zit. n.: Tier und Mensch. Betrachtungen einer Beziehung, hrsg. von Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V., 8. erw. u. akt. Aufl., Berlin 2008, S. 82