Unsere Elbe – das blaue Wunder

Die Elbe ist mit rund 1.100 Kilometern Länge nicht nur einer der größten Ströme Mitteleuropas. Sie ist auch ein einzigartiges Juwel unserer Natur, denn kaum ein anderer Fluss in Mitteleuropa fließt noch so natürlich dahin.

Elbe, Foto: www.sxc.hu


Auf einer Länge von 600 Kilometern ist sie von Kanalisierung und Staumauern verschont geblieben. Die Elblandschaft ist bis heute geprägt durch eine natürliche Flussdynamik mit Hoch- und Niedrigwasser, durch breite Überschwemmungsflächen und wenig verbaute Ufer. Der Fluss beherbergt über Hunderte von Kilometern ursprüngliche Lebensräume, Tiere und Pflanzen. Elbebiber, Weißstorch und Co. finden hier ein Zuhause und ausreichend Nahrung.

Ein Rettungsring für die Elbe, Logo Patenschaft

Schon seit Jahrhunderten versucht der Mensch, wilde Flusslandschaften zu zähmen. Dadurch wurden viele lebendige Flüsse in Deutschland zu tristen Wasserstraßen. Auch die Elbe ist nicht mehr, wie sie einmal war. Sie wurde an vielen Stellen begradigt, zwischen Deichbauwerke gedrängt und mit Buhnen verbaut. Der BUND setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, die Elbe als einen der letzten naturnahen Ströme Mitteleuropas zu schützen:

Wir geben dem Fluss wieder mehr Überschwemmungsräume: damit natürliches Hochwasser Auwälder und Wiesen überflutet – und nicht Dörfer und Städte. Wir erhalten und entwickeln typische Lebensräume für Pflanzen und Tiere der Elbe und ihrer Auen. Die Wasserqualität der Elbe und ihrer Nebenflüsse soll noch besser werden, damit typische Fische hier wieder eine Heimat finden und das Elbebaden zum reinen Vergnügen wird. Begradigte und verbaute Nebenflüsse werden wieder zu naturnahen Lebensräumen, damit Fische wandern können und die Natur an den Ufern Einzug hält.

Auch Sie können mit uns zusammen dafür sorgen, dass unser "Blaues Wunder" als einzigartiges Naturjuwel erhalten bleibt. Werden Sie Pate!

Mehr Informationen unter www.bund.net/elbe 



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Weisheiten...

Alexander von Humboldt, Naturforscher, 1769 - 1859, immer noch...

> aktuell zum Thema Welthunger und Zerstörung des Regenwaldes für Viehfutter- und Biospritpflanzen-Anbau:

"Dieselbe Strecke Landes , welche als Wiese, d. h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren."

> aktuell zum Thema 'Tierschutz' in Tierfabriken und Versuchslaboren und unsere Gleichgültigkeit:

"Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren, es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintlich hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen  oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass diese so genannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstiegs entgegengehen?"

Zit. n.: Tier und Mensch. Betrachtungen einer Beziehung, hrsg. von Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V., 8. erw. u. akt. Aufl., Berlin 2008, S. 82