Vom Kriegsschauplatz zur Naturoase

Der sogenannte Westwall wurde 1938 an der deutschen Grenze zwischen Kleve und Basel errichtet. Nach dem Krieg wurden viele Wehranlagen gesprengt, die übrigen gerieten in Vergessenheit. Heute sind sie für den Naturschutz und den Denkmalschutz von hoher Bedeutung.

Gesprengter Bunker im Wald
Gesprengter Bunker: neuer Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten

BUND-Aktive vor Ort setzen sich dafür ein, dass die Biotopfunktion der Bauwerke, ihre Einbindung in die Kulturlandschaft und der Denkmalcharakter der Anlagen bewahrt werden. Denn die Natur hat die Ruinen zurückerobert. Stollen und Bunker bilden den Ersatz für natürliche Höhlen. So finden hier Wildkatzen Unterschlupf, und Fledermäuse haben hier ihr Winterquartier.

An Erdhügeln und offenen, zerrissenen Betonwänden finden sich viele spezialisierte Pflanzen- und Tierarten, die andernorts von Straßen- und Siedlungsbau oder intensiver Landwirtschaft verdrängt wurden.

Seit den 1960er Jahren wurden Millionen Euro dafür eingesetzt, die Westwall-Anlagen zu beseitigen. In Wahrheit werden die Anlagen lediglich gesprengt und unter Erde „begraben“. Damit gehen die wertvollen Biotopstrukturen verloren. Schon seit vielen Jahren setzt sich der BUND für den Schutz der Bunkeranlagen ein, mit Erfolg: in Rheinland-Pfalz wurde die Zerstörung der Bunker bis auf wenige Ausnahmefälle untersagt.



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Gemeinsam mit 20 europäischen Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheitsorganisationen fordert der BUND daher: Glyphosat verbieten!
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Alexander von Humboldt, Naturforscher, 1769 - 1859, immer noch...

> aktuell zum Thema Welthunger und Zerstörung des Regenwaldes für Viehfutter- und Biospritpflanzen-Anbau:

"Dieselbe Strecke Landes , welche als Wiese, d. h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren."

> aktuell zum Thema 'Tierschutz' in Tierfabriken und Versuchslaboren und unsere Gleichgültigkeit:

"Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren, es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintlich hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen  oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass diese so genannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstiegs entgegengehen?"

Zit. n.: Tier und Mensch. Betrachtungen einer Beziehung, hrsg. von Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V., 8. erw. u. akt. Aufl., Berlin 2008, S. 82