BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


BUND Einkaufsführer für torffreie Erden

Der neue Einkaufsführer für torffreie Erden des BUND ist da - Stand März 2023 - hier zum downloaden.

Gartenrotschwanz

Klimaschutz - im Garten und auf dem Balkon

Wüste... - Foto: Udo Paepke, September 2018
Lebensraum... - Foto: Wennhold, VAZ 28.09.2018

Wüste oder Lebensraum? - Naturschutz fängt im eigenen Garten an!

Das Insektensterben und insbesondere den dramatischen Rückgang der Wildbienen nimmt der BUND Verden zum Anlass auf die ökologischen Wüsten in vielen Vorgärten aufmerksam zu machen. Schottersteine, Kies auf Folie und Pflasterung von Wegen und Einfahrten mit Betonsteinen und Klinker bieten Wildbienen keinen Lebensraum.

Der Vorsitzende der BUND-Kreisgruppe Verden, Udo Paepke war mit der Redakteurin Erika Wennhold von der Verdener-Aller Zeitung Ende September 2018 in Verden unterwegs, um sich Gärten anzuschauen: Eine erschreckende Bilanz! Dabei könnte man mit wenig Aufwand viel gegen den Insektenschwund tun, so der Appell des BUND an alle Gartenbesitzer.

Den Artikel aus der Kreiszeitung finden Sie hier und hier.

Torffrei gärtnern ...

...auch auf Friedhöfen!                                                                  29. August 2014

Die Initiative der BUND-Kreisgruppe Verden:

Torfffrei auch auf Friedhöfen - Mit ihrer aktuellen Initiative wendet sich die BUND-Kreisgruppe Verden an die Gemeinden und den Kirchenkreis im Landkreis Verden. Auch in den Friedhofssatzungen soll ein Mehr an Natur- und Umweltschutz auf den Weg gebracht werden. Entsprechend stellt die Kreisgruppe Verden den Antrag, die Friedhofssatzungen zu überprüfen und ggfs. Gebote zur ausschließlichen Verwendung torffreier Erden auf den Gräbern aufzunehmen.

Exkursion ins Moor

Impressionen von der Exkursion der BUND-Kreisgruppe Verden am 21.08.2014 ins Pietzmoor bei Schneverdingen:

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Natur- und Klimaschutz zum Selbermachen!

Nur allzu gerne mag man wohl die stapelweisen Angebote von Blumenerden im Einzelhandel annehmen. Doch der Wunsch, den Pflanzen Gutes zu tun, wird mit dem Kauf der meisten dieser Produkte fehlgeleitet. Ein Blick ins Kleingedruckte auf der Rückseite der Verpackungen enttäuscht: Zu hohen Anteilen enthalten die fix und fertig für den Einsatz präparierten, industriell gefertigten Blumenerden Torf.

Tausende von Tonnen Torf werden gerade auch bei uns in Norddeutschland noch immer aus den letzten verbliebenen Mooren gestochen. Nur noch klägliche Rest der für die Artenvielfalt und den Klimaschutz so wertvollen Gebiete sind verblieben. Etliche Tier- und Pflanzenarten drohen für immer auszusterben. Durch den Torfabbau wird das über tausende von Jahren gespeicherte Kohlendioxid aus den abgestorbenen Pflanzen freigesetzt und heizt den Klimawandel an. Die Zeit drängt und so hat das Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz ein Sofortprogramm zum Schutz der Moorlandschaften aufgelegt

Alternativen zum Torf nutzen - Die BUND-Kreisgruppe Verden empfiehlt, torffreie Erden zu verwenden oder, wenn möglich, selber zu kompostieren und sich so an der Wirksamkeit natürlicher Kreisläufe zu erfreuen. So kann jeder und jede einen Beitrag zum Erhalt unserer schönen Landschaften leisten. Anregungen hierzu finden sich auch in dem Faltblatt "Torffrei Gärtnern" des BUND, das Sie hier anschauen können. Ebenfalls Interessantes über die Bedeutung der Moore und das Problem der Verwendung von Torf können Sie hier nachlesen und natürlich auch unter www.bund.net

Quelle: http://verden.bund.net/themen_und_projekte/torffrei_gaertnern/